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Wie sauber ist Ihr Strom?

Mit dem AK-Strom- und Gaspreisrechner können Sie nicht nur Preise vergleichen, sondern auch die Umweltfreundlichkeit der verschiedenen Anbieter.

Einfach Postleitzahl, Anbieter und Strom-Verbrauch eingeben (alternativ die Größe Ihres Haushalts und die Zahl der darin wohnenden Personen) – schon sehen Sie, wie Sie preislich mit Ihrem Anbieter liegen und ob sein Strom aus erneuerbarer, fossiler oder nuklearer Energie gewonnen wird. Wenn Sie sich für einen anderen Stromlieferanten entschieden haben, reicht ein Mausklick und Sie finden alle notwendigen Formulare zum Downloaden.

Wie Sie Strom sparen können

Wenn Sie ein paar Dinge beachten, können Sie leicht im Haushalt Strom sparen und Umwelt und Geldbörse schonen. 

So kühlen Sie richtig: 

  • Befüllen Sie den Kühlschrank nur mit Lebensmitteln, die maximal Raumtemperatur haben. 
  • Lebensmittel und Getränke sollten verpackt und verschlossen sein.
  • Stellen Sie den Kühlschrank nicht in der Nähe von Backofen, Geschirrspüler, Heizung oder Sonneneinstrahlung auf.
  • Sorgen Sie für ausreichende Belüftung bei Einbaugeräten, um einen Hitzestau hinter der Verbauung zu vermeiden.
  • Tauen Sie Kühlschränke ohne entsprechende Automatik regelmäßig ab. 
  • Schlecht schließende Türen bedeuten Kälteverlust und mehr Stromverbrauch. Probe: Ein in der geschlossenen Kühlschranktür eingeklemmtes Blatt Papier darf sich nur schwer wieder herausziehen lassen.
  • Nicht zu kalt einstellen: Die ideale Kühltemperatur liegt bei +6° C im Kühlraum und -18° C im Gefrierfach - von Zeit zu Zeit mit Thermometer überprüfen, außer es gibt eine elektronische Temperaturregelung.

So waschen Sie richtig:

  • Waschtemperatur so niedrig wie möglich wählen, das spart bis zu 50 % Prozent Energie. Bei normal verschmutzter Wäsche genügen oft 60° C statt 95° C, bzw. 40° C statt 60° C.
  • Waschmaschine anfüllen. In Österreich wird die Waschmaschine im Schnitt nur zu drei Viertel gefüllt. Doch auch wenn die Maschine nicht voll ist, verbraucht sie fast gleich viel Strom wie bei voller Auslastung. Zweimal halbvoll gewaschen, bedeutet doppelte Energiekosten.
  • Auf die Vorwäsche verzichten, außer bei wirklich stark verschmutzter Wäsche. Das spart Zeit, Energie und Waschmittel. 
  • Probieren Sie auch im Hauptwaschgang die Waschmittelmenge zu senken. Das schont Gesundheit (Waschmittelrückstände in Textilien), Umwelt (Abwasserbelastung) und Geldbörse.
  • Weichspüler vermeiden. Sie haben keine reinigende Wirkung, sondern verringern die Saugfähigkeit der Handtücher und machen Mikrofasertücher wirkungslos.
  • Beim Bügeln sparen! Der Stromverbrauch beim Bügeln ist beachtlich: etwa 1,3 kWh für 5 kg Wäsche! Sowohl zu feuchte als zu trockene Wäsche muss länger gebügelt werden. Daher ist das Mittelmaß, also „bügelfeucht“ erstrebenswert. Die Restwärme nach Ausschalten des Bügeleisens lässt sich für feine Wäsche nutzen. Durch Verwendung eines wärmereflektierenden Bügelbrettbezuges kann eine Menge Energie gespart werden.

So kochen Sie richtig:

  • Mit Deckel kochen spart bis zu 30 Prozent der Kochenergie. Achten Sie auch darauf, dass der passende Deckel verwendet wird. Bringt man z. B. 1,5 Liter Wasser ohne Deckel zum Kochen, braucht das dreimal so viel Energie wie mit Deckel.
  • Die passende Kochplatte für das jeweilige Geschirr verwenden, heißt die Wärme optimal auszunutzen. Der Geschirrboden soll eben und gleich groß wie die Kochplatte sein. Eine Kochplatte, die z. B. 3 Zentimeter rund um das Geschirr hervorglüht, „verheizt“ fast ein Drittel der Energie nutzlos.
  • Die Herdplatte erst nach dem Hinstellen des Kochgerätes einschalten, rechtzeitig vor Ende des Kochvorganges zurückschalten bzw. auf Null drehen, um die Restwärme optimal auszunutzen.
  • Ein Druck-Kochtopf kann bis zu 50 Prozent an Energie sparen, wenn er für Speisen mit langer Zubereitungszeit eingesetzt wird. Die Energieeinsparung liegt in der Zeitersparnis gegenüber normalem Garen und darin, dass für die Aufrechterhaltung des erforderlichen Druckes auf kleine „Flamme“ gedreht werden muss.
  • Mikrowellenherde haben zwar einen relativ schlechten Wirkungsgrad, sind aber bei kleineren Portionen und beim Auftauen schneller und günstiger als Elektroherde. Das gilt etwa für das Garen von bis zu 400g Gemüse oder 200g tiefgekühltem Gemüse oder beim Wärmen von bis zu einem halben Liter Flüssigkeit.
  • Das Backrohr nicht automatisch vorheizen, sondern nur, wenn es ein Rezept erfordert. Bei Heißluft-Backrohren kann man sich das Vorheizen überhaupt ersparen. 
  • Wie beim Herd, kann auch beim Backrohr die Nachwärme genutzt werden. Dazu brauchen Sie nur 10 bis 15 Minuten vor der Garzeit abschalten. Mit einer Eieruhr oder mit einer am Backrohr befindlichen Zeitschaltuhr können Sie die richtige Zeit einstellen.
  • Kleingeräte wie Eierkocher, Wasserkocher, Toaster sind bei gleichem Ergebnis energiesparender als ein Elektroherd.

Stromversorger wechseln

Wenn Ihnen Ihr Versorger zu teuer ist, können Sie den Lieferanten wechseln. Mit dem Strompreis-Rechner können Sie den günstigsten Anbieter ermitteln.

Tipps fürs Energiesparen

Wohnen wird immer teurer: Mietpreise und Betriebskosten steigen laufend. Hier ein paar wertvolle Tipps um die Energiekosten etwas zu senken.

AK Energiepreismonitor

Manche Strom- und Gasanbieter gewähren hohe Preisrabatte, die nur im ersten Jahr gültig sind. Vergleichen Sie daher die Preise über mehrere Jahre!

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