Im­mo­bi­li­en

Vorsorgewohnungen sind derzeit als Anlageform sehr beliebt - wir sagen Ihnen, was Sie beim Ankauf einer Immobilie beachten sollten.

Unter dem Begriff Vorsorgewohnung versteht man einerseits eine Eigen­tums­wohn­ung, die durch monatliche Mieteinnahmen eine Zusatzpension bringen soll. Andererseits erspart eine ausbezahlte Eigentumswohnung Wohn­ungs­kost­en. Man benötigt für den Ankauf einer Immobilie - meist wird es eine Eigen­tums­wohn­ung sein - nicht nur ein relativ hohes Kapital. Wichtig ist auch ein entsprechendes Fachwissen, wenn die Immobilie vermietet werden soll.

Achtung

Nur als Allein- bzw. Wohnungseigentümer haben Sie das alleinige Nutz­ungs- und Vermietungsrecht. Öfters werden von Bauträgern und Banken keine Eigentumswohnungen angeboten, sondern Be­teil­ig­ung­en an einer Liegenschaft als Gesellschafter bzw. bloßer Mit­eigen­tümer.

Kein Kauf ohne Eigenmittel!

Ohne Eigenmittel sollte keine Wohnung gekauft werden, da sonst die Immo­bilie ausschließlich durch einen Kredit finanziert werden muss. Und dieser muss auch dann zurück gezahlt werden, wenn die Immobilie leer steht.

Wenn die Wohnung vermietet werden soll, ist es empfehlenswert, den „Miet­en­markt“(welche Mieten werden für bestimmte Wohnungen und Lagen be­zahlt) sowie die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften (Steuerrecht, Miet­recht, Wohnungseigentumsrecht, Gesellschaftsrecht) zu kennen.

In Prospekten über Vorsorgewohnungen von Banken und Bauträgern werden die erzielbaren Mieten öfters zu optimistisch dargestellt, um so eine hohe Rendite darstellen zu können. Eine Immobilie bringt nur eine Rendite, wenn sie gewinnbringend verkauft wird. Oder wenn sie vermietet wird und die Miete auch bezahlt wird.

Fazit

Eine Immobilie ist immer eine langfristige Anlageform. Wohnungen und Immobilien unterliegen dem Immobilienmarkt, der Schwank­ung­en unterworfen ist. Bei einer raschen Veräußerung kann es zu er­heb­lich­en Verlusten kommen.


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