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Tipps zum Kon­to­wech­sel


Wer sein Konto wechseln möchte, sollte nicht gleich zur nächstbesten Bank gehen. Denn das Angebot ist groß. Schauen Sie sich vor dem Wechsel unbedingt Ihr Nutzerverhalten an und vergleichen Sie die Konditionen.

AK Tipps zum Kontowechsel:

  1. Im Internet sucht Ihnen der AK Bankenrechner unter www.ak-bankenrechner.at das beste Angebot!

  2. Verhandeln Sie über Zinsen und informieren Sie sich über die Zinsanpassung von Guthaben- und Sollzinsen.

  3. Klären Sie bei Einziehungsermächtigungen mit dem oder der Berater/in ab, ob die Bank die einziehenden Unternehmen (z.B. Telefongesellschaft, VermieterInnen) über die neue Bankverbindung informiert. Gehen Sie anhand der Kontoauszüge durch, welche Einzieher aufrecht sind. Daueraufträge erledigt die Bank für Sie.

  4. Fragen Sie nach, wann Sie die neue Bankomatkarte bekommen, damit sie nicht überraschend ohne Bargeld sind.

  5. Machen Sie Überweisungen, vor allem Auslandsüberweisungen (in den SEPA-Raum), am besten nur mehr mittels IBAN (internationale Bankkontonummer) und BIC (eindeutige Kennung der Bank ähnlich einer Bankleitzahl). Das geht schneller und kostet weniger.

  6. Hinterfragen Sie Schreiben von Banken immer kritisch, wenn es um Kontoumstellungen geht, Änderungen oder Kostenerhöhungen der Kontopakete, Einführung bestimmter neuer Gebühren (etwa Bankomat-Behebungsgebühr). Lesen Sie alles genau durch. Wenn Nachteile daraus zu erwarten oder befürchten sind, widersprechen Sie den Änderungen.

  7. Auch wenn Sie Ihr Konto nicht wechseln möchten, sollten Sie hin und wieder das eigene Kontopaket hinterfragen und prüfen. Schauen Sie, ob bei der Hausbank ein günstigeres oder besseres Paket erhältlich ist.
Forderung
  • Bessere Erhebung des Nutzungsverhaltens der Bank-KundInnen durch die BeraterInnen, damit das richtige Kontomodell gefunden werden kann.
  • Im Kontoeröffnungsvertrag müssen die Guthaben- und Sollzinssätze angegeben sein.
  • Zinsanpassungsklauseln auch für Girokonten. 
  • Die Konditionen müssen auf der Bank-Homepage veröffentlicht werden.
  • Die Girokonto-Produkte müssen verständlich und vergleichbar sein.


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