Fristen für Meldung und Steuer­er­klär­ung

Meldung an das Finanzamt nach Tätigkeitsbeginn

Wenn Sie als freie/r DienstnehmerIn Einkünfte erzielen, sollten Sie das dem zuständigen Finanzamt innerhalb eines Monats ab Tätigkeitsbeginn be­kannt­geben. Zuständig ist in der Regel jenes Finanzamt, in dessen Bereich Ihr Wohn­sitz liegt.

Wann muss ich die Steuererklärung abgeben?

Sie müssen bis 30. April des Folgejahres Ihre Einkommenssteuererklärung abgeben, gleichgültig, ob Sie nur auf Basis freier Dienstverträge tätig sind oder noch andere Einkünfte beziehen. Sie benötigen dazu die Formulare E1 und E1a oder E1a-K.

Wichtig!

Wenn Sie die Steuererklärung elektronisch via FinanzOnline einreichen, verlängert sich die Frist auf den 30. Juni des Folgejahres.

Aufforderung durch das Finanzamt

Oft schickt Ihnen das Finanzamt das Formular zur Einkommensteuererklärung zu. Es kommt nicht darauf an, ob tatsächlich eine Abgabepflicht besteht oder nicht. Das Formular für die Einkommensteuererklärung muss auf jeden Fall ausgefüllt zurückgeschickt werden.

In der Praxis werden freie DienstnehmerInnen immer dann zur Abgabe einer Steuererklärung aufgefordert, wenn dem Finanzamt bekannt ist, dass Sie Einkünfte aus einer betrieblichen Tätigkeit erzielt haben – z.B. weil Sie bereits im Vorjahr eine Steuererklärung abgegeben haben.

Achtung!

Auf Grund der Meldepflicht der ArbeitgeberInnen bzw. Auf­trag­geber­Innen ist dem Finanzamt in vielen Fällen bekannt, dass und in welcher Höhe Sie betriebliche Einkünfte hatten!

Sie müssen aber dennoch im Rahmen der Ein­kommen­steuer­er­klär­ung selbst Ihre betrieblichen Einkünfte bekannt geben.

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