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Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld

Eltern, deren Kinder ab dem 1.1.2010 geboren wurden, haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine Beihilfe zum pauschalen Kinderbetreuungsgeld

Achtung!

Die Beihilfe ist wie das Kinderbetreuungsgeld beim zuständigen Sozialversicherungs-Träger (Gebietskrankenkasse) zu beantragen und kann maximal 12 Monate lang bezogen werden und muss im Gegensatz zum Zuschussmodell nicht zurückgezahlt werden, wenn die Zuverdienstgrenzen eingehalten werden!

Wie hoch die Beihilfe ist

Die Höhe der Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld beträgt 6,06 Euro täglich bzw. 181,80 Euro pro Monat und wird ab der erstmaligen Antragstellung für maximal 12 Monate ausbezahlt.

Wer die Beihilfe bekommt

Alleinerziehende Mütter oder Väter

Anspruch auf Beihilfe haben alleinerziehende Mütter oder Väter, die ledig, geschieden oder verwitwet sind, keinen gemeinsamen Wohnsitz mit dem anderen Elternteil haben und ab 1.1.2017 nicht mehr als 6.800 Euro an maßgeblichen Einkünften dazuverdienen, und zwar bezogen auf das Kalenderjahr. Dies entspricht einem monatlichen Verdienst von € 425,70 Euro 14 Mal im Jahr. Zwischen 1.1.2014 und 31.12.2016 durfte nicht mehr als 6.400 Euro pro Jahr verdient werden, dies entsprach rund 386 Euro pro Bezugsmonat. 

Zwischen 1.1.2012 und 31.12.2013 durften nicht mehr als 6.100 zwischen 1.1.2010 und 31.12.2011 durften 5.800 Euro pro Jahr zuverdient werden, dies entsprach rund 374 Euro 14 Mal pro Kalenderjahr.

Achtung!

Für die Bemessung des Zuverdienstes  zur Beihilfe, werden rückwirkend ab 1.1.2010 nur mehr jene Kalendermonate herangezogen, in denen die Beihilfe an allen Kalendertagen bezogen wurde.

Elternteile in Ehe oder Lebensgemeinschaft

Anspruch haben außerdem Elternteile, die in Ehe oder Lebensgemeinschaft leben, wobei der beziehende Elternteil ab 1.1.2014 nicht mehr als 6.400 Euro (bis 31.12.2013 6.100 Euro) an maßgeblichen Einkünften sowie der zweite Elternteil bzw. die Partnerin/der Partner nicht mehr als 16.200 Euro im Kalenderjahr verdienen darf. Der Betrag von 16.200 Euro entspricht einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1.235 Euro 14 Mal im Jahr.

Rückforderung bei zu hohem Verdienst

Wenn Sie bestimmte Zuverdienstgrenzen überschreiten, wird die Beihilfe teilweise oder ganz zurückgefordert.

  • Bei Alleinerziehenden: Wenn Sie die Zuverdienstgrenze um weniger als 15 % überschreiten, wird von Ihnen jener Betrag zurückgefordert, mit dem sie Zuverdienstgrenze überschritten haben.                                                             
  • Bei Paaren: Wenn beide Zuverdienstgrenzen weniger als 15% überschritten werden, verringert sich die Beihilfe um den Betrag, um den die Beihilfe überschritten wurde. Wenn aber nur eine der beiden Zuverdienstgrenzen um mehr als 15% überschritten wurde, müssen Sie die gesamte Beihilfe im betreffenden Kalenderjahr an die Krankenkasse zurückzahlen. Die Gebietskrankenkasse kann eine zu Unrecht bezogene Beihilfe von beiden Elternteilen zurückfordern.

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