Publikation

Sharing Economy

Diese AK-Branchenanalyse betrachtet die wirtschaftlichen Strukturdaten von 17 Online-Plattformen, die in anderen Quellen als Teil der „Sharing Economy“ bezeichnet wurden und für die eine österreichische Gesellschaft vorhanden ist. Auf Basis von 121 Online-Plattformen werden zunächst jene identifiziert, die über eine Gesellschaft in Österreich betrieben werden. Der größte „Teilbereich“ dieser Plattformen entfällt auf das Segment Transport und Mobilität. Es zeigt sich, dass die Datenlage aufgrund der diversen und kleinteiligen Struktur der Branche „Sharing Economy“ sehr unbefriedigend ist, mit wenigen Ausnahmen ist jedoch für die Stichprobe eine sehr geringe Beschäftigungsintensität und eine eher schwache Kapitaldecke sichtbar. Eine Reihe von größeren und prominenteren Unternehmen der „Sharing Economy“ haben überhaupt keine oder keine operativ tätige Gesellschaft (mehr) in Österreich. Hier stehen die globalen Marktdimensionen mit der für Österreich ausgewiesenen bzw. vermutlich tatsächlich erbrachten Wirtschaftsleistung in einem Missverhältnis. Als Ergebnis wird vorgeschlagen, die einzelnen Phänomene der so genannten „Sharing Economy“ stärker zu trennen und Maßnahmen zur Schaffung einer besseren Transparenz und Datenlage – insbesondere auch als Grundlage für eine faire europäische Steuerpolitik – zu diskutieren.

Art der Publikation:
Studie

Erscheinungsort:
Wien

AutorenInnen:
Michael Heiling, Simon Schumich

Seitenanzahl:
21 S.

HerausgeberIn:
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, Abt. Betriebswirtschaft

Datum/Jahr:
September 2017