Publikation

Die Neugestaltung des österreichischen Fördersystems für erneuerbaren Strom

Österreich verfolgt seit 2003 das Ziel die Menge an Ökostrom zu erhöhen, um damit Treibhausgasemissionen zu reduzieren und international vereinbarte Klimaziele zu erreichen (Kyoto, 20/20/20 EU Ziele). Die eingespeiste Menge konnte in Folge von rund 4 TWh (2003) auf über 10 TWh (2017) angehoben werden.

Die Stromstrategie von Österreichs Energie setzte als Ziel eine deutliche Steigerung des Eigendeckungsgrades des Stromverbrauchs bis 2030 fest, die eine Erhöhung der jährlichen Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen um rund 20 TWh notwendig macht. Dies bedingt eine jährliche Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen (ohne Wasserkraft) von rund 33 TWh und entspricht ungefähr einer Verdreifachung der 2017 produzierten Menge an Ökostrom (ohne Großwasserkraft).

Um diese Ökostrommenge zu erreichen, ist eine weitere Förderung unabdingbar, da die aktuellen Marktpreise und die Preise des europäischen Emissionshandelssystems zu niedrig sind, um erneuerbare Stromerzeugungsanlagen profitabel zu errichten und zu betreiben.

Gleichzeitig steht das derzeitige System der Förderung in Österreich vor der großen Herausforderung, es zukunftsfähig zu gestalten – und damit auch die beihilferechtlichten Vorgaben zu erfüllen. Dieses Hintergrundpapier diskutiert mögliche Alternativen zum derzeit eingesetzten Fördersystem fixer Einspeisetarife, bewertet diese und schließt mit konkreten Vorschlägen für eine Systemumstellung ab.

Art der Publikation:
Studie

Erscheinungsort:
Wien

AutorenInnen:
Baumgartner Johann, Schmidt Johannes

Seitenanzahl:
44

HerausgeberIn:
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Datum/Jahr:
2018

Copyright:
AK Wien

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