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100.000ster Rechtsschutzfall erfolgreich abgeschlossen!

Der 100.000ste Rechtsschutzfall der AK Wien ist erfolgreich abgeschlossen: Frau Roswitha Stelzer arbeitete seit 15 Jahren bei einem Unternehmen aus dem Verpackungshandel und hat dort maßgeblich am Aufbau der Verkaufsabteilung mitgearbeitet. Nach der Übernahme des Betriebs durch ein deutsches Unternehmen wurde sie schließlich mit 55 Jahren gekündigt. Die AK focht die Kündigung wegen Sozialwidrigkeit an und erreichte eine Abgangsentschädigung von knapp einem Jahresgehalt inklusive Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration sowie die Ausbezahlung von 235 Überstunden und 89 offenen Urlaubstagen. 

v. l. n. r.: AK Präsident Rudi Kaske, Roswitha Stelzer, AK Wien Bereichsleiter Hans Trenner © Lisi Specht, AK Wien

Kostenloser Rechtsschutz – eine Erfolgsgeschichte

„Wir sind da, wenn wir gebraucht werden“, verweist AK Präsident Rudi Kaske auf die eindrucksvolle Rechtsschutzbilanz der AK Wien: „100.000 Rechtsschutzfälle in den letzten 25 Jahren alleine in Wien - das zeigt, die Arbeiterkammer ist ein verlässlicher Partner für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Sorgen und Probleme in ihrem Arbeitsleben haben.“ Allein 2016 hat die AK Wien über 3.600 Klagen eingebracht, über 3.800 Verfahren konnten abgeschlossen werden. In noch viel mehr Fällen wurden Probleme aus dem Weg geräumt, ohne dass ein Gang vors Gericht notwendig wurde: Durch Hilfe zur Selbsthilfe oder durch direkte Interventionen bei den Arbeitgebern. Insgesamt haben die Arbeiterkammern 532 Millionen Euro bundesweit für ihre Mitglieder herausgeholt – vor Gericht, bei Behörden, vom Arbeitgeber direkt: 220 Millionen Euro bei Sozialgerichtsverfahren, 189 Millionen Euro im Insolvenzrecht, 73 Millionen Euro im Arbeitsrecht, 40 Millionen Euro Steuern und 10 Millionen Euro im Konsumentenschutz.

Nahe bei den Mitgliedern

Vor neun Jahren wurde in der AK in der Prinz Eugen Straße ein neues Beratungszentrum geschaffen, und alle vier Außenstellen sind der arbeitsrechtlichen Beratung und Rechtsdurchsetzung gewidmet. Kaske: „Wenn es notwendig ist, ist eine AK immer in der Nähe. Das ist auch ein erklärtes Ziel von uns: Nahe bei den Mitgliedern zu sein.“

Wer kann sich schon einen Anwalt leisten?

Der AK Rechtsschutz sorgt dafür, dass auch jene zu ihrem Recht kommen, die sich keinen Anwalt leisten können: In zwei Drittel aller Verfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht ist es die Arbeiterkammer, die ArbeitnehmerInnen vertritt. 

Unter dem Rechtsschutzschirm auch ohne Streitfall 

Die ArbeitnehmerInnen in Österreich brauchen sich am Arbeitsplatz nicht alles bieten zu lassen. Denn sie haben immer im Hinterkopf: „Wenn’s hart auf hart kommt, geh ich zur AK!“ Diese Kraft bringt der AK Rechtsschutz allen ArbeitnehmerInnen, auch jenen, die gerade keinen Konflikt in der Arbeit haben. 

Mit der Kraft von mehr als drei Millionen

Erreicht wird diese Schlagkraft mit der Kraft von mehr als drei Millionen AK Mitgliedern in Österreich bzw. fast einer Million Mitgliedern alleine in Wien. „Wer an der Umlage oder gesetzlichen Mitgliedschaft rührt, will einfach nur die ArbeitnehmerInnen schwächen“, sagt AK Präsident Rudi Kaske.

Entlassen wegen zurechtgerücktem Bild?

Einer der verrücktesten Fälle aus 25 Jahren AK Rechtsschutz: Museumsaufseher Wolf D. sollte entlassen werden, weil er ein Kunstwerk um 1 cm verschob.

Entlassen wegen 50 Gramm Staubzucker

Dieser Fall schlug Wellen: Ein Kellner süßt selbst mitgebrachte Erdbeeren mit Zucker aus dem Restaurant – und wird entlassen. So konnte die AK helfen.

Arbeitszeitverletzungen bei Henry am Zug

Nicht eingehaltene Pausen, zu wenig Ruhezeiten, fehlender Lohn: Wie ist der Stand der Dinge bei den AK Klagen gegen Henry am Zug? Ein Update.

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