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Immer allein im Geschäft, aber Chef zog Pause vom Lohn ab: AK Niederösterreich holt 3.700 für Tankstellen-Mitarbeiterin

Weil sie stets allein im Geschäft stand, hatte eine Tankstellenmitarbeiterin aus dem Weinviertel nie die Gelegenheit, in Mittagspause zu gehen. Von der Arbeitszeit abgezogen wurde sie ihr aber trotzdem. Nach der Kündigung wandte sie sich an die AK Niederösterreich. "Wir haben für die betroffene Arbeitnehmerin 3.700 Euro erkämpft", sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

Eine tägliche Mittagspause – eigentlich eine Selbstverständlichkeit für viele Beschäftigte. Nicht so für eine 52-jährige Tankstellenmitarbeiterin aus dem Weinviertel. Jeden Tag stand die Frau alleine im Shop, an eine Pause war überhaupt nicht zu denken. Nach knapp einem Jahr entschloss sich die Mitarbeiterin zu kündigen. Sie forderte den Chef auf, ihr die angefallenen Überstunden auszuzahlen. Dieser aber ließ vorerst nicht mit sich reden und beharrte darauf: Für die Zeit der durchgearbeiteten Pausen werde er nicht aufkommen.

Schließlich fragte die Frau die Experten der AK Niederösterreich um Hilfe. Es zeigte sich: Auch der Lohn des letzten Monats und das Urlaubsgeld waren der Shop-Mitarbeiterin vorenthalten worden - insgesamt 3.700 Euro, die ihr zustanden. Auf das Einschreiten der AK-Experten hin lenkte der Mann schließlich ein und überwies der Frau das ausstehende Geld auf ihr Konto. "Auf die Expertise und bestmögliche Unterstützung der AK-MitarbeiterInnen können sich die Menschen jederzeit verlassen", sagt AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser.

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