15.4.2019

AK Wahl 2019: FSG baut absolute Mehr­heit aus

In allen Bundes­ländern wurden die amtierenden Präsident­Innen in ihrem Amt bestätigt. Sie konnten ihre Mehrheiten verteidigen und zum Teil auch beträchtlich ausbauen. Wie schon bisher stellen die Sozial­demokratischen Gewerk­schafter­Innen (FSG) in sieben Länder­kammern (Burgen­land, Kärnten, Nieder­österreich, Ober­österreich, Salzburg, Steiermark und Wien) die Mehrheit, in zwei Länder­kammern (Tirol und Vorarlberg) konnten die Christlichen Gewerk­schafter (ÖAAB-FCG) ihre Mehr­heit halten.

AK Wahl: Die Österreich-Ergebnisse © Jose Coll, AK
Bild teilenWahlergebnis: Stimmen in Prozent © Jose Coll, AK

DAs Österreich-Ergebnis

Von den gültigen Stimmen entfielen auf:

  • Sozial­demo­kratische Gewerk­schafter­Innen (FSG): 60,48 Prozent (2014: plus 3,32 Prozent­punkte), 
  • Christliche Gewerkschafter (ÖAAB-FCG): 18,56 Prozent (2014: minus 2,47 Prozent­punkte),
  • Freiheitliche Arbeitnehmer (FA): 10,07 Prozent (2014: plus 0,39 Prozent­punkte),
  • Alternative und Grüne Gewerk­schafter­Innen/Unabhängige Gewerk­schafter­Innen (AUGE/UG): 5,43 Prozent (2014: minus 0,58 Prozent­punkte).

Nicht ganz vier Prozent entfielen auf Listen, die nur in einzelnen Bundes­ländern antraten. Insgesamt waren das 18 Listen.

Die Gesamt­übersicht über die zu verteilenden Mandate in allen Voll­ver­sammlungen der AK Länder­kammern in den kommenden fünf Jahren vor sieht wie folgt aus:

In allen Länder­kammern wurden insgesamt 840 Mandate vergeben. Davon entfallen

  • 510 auf die FSG (das ist ein Plus von 21 Mandaten),
  •  174 Mandate erreichte der ÖAAB-FCG (minus 11 im Vergleich zu 2014),
  • die Freiheitlichen errangen 82 Mandate (plus 1 Mandat),
  • AUGE/UG erreichte 42 Mandate (minus 5 Mandate).
  • Auf die sonstigen Listen entfallen 32 Mandate (minus 6 Mandate).

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