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Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf Sozialstaaten und Arbeitsbeziehungen – ein europäischer Rundblick

Die gegenwärtige Krise nahm 2007 ihren Ausgang am amerikanischen Immobilienmarkt. Nach einer langen Phase steigender Immobilienpreise hatte sich der Markt überhitzt und die Preise begannen zu fallen. In diesem Moment wurde klar, dass viele Familien, die sich ein Haus auf Kredit gekauft hatten, die Kredite nicht zurückbezahlen werden können. Die amerikanischen Banken und Investmenthäuser hatten diese Hypotheken mit geringer Bonität zusammen mit anderen Kreditobligationen gebündelt und verkauften sie als collateralized debt obligations rundum die Welt, vor allem aber in Europa (Evans 2008). Als klar wurde, dass viele dieser Wertpapiere wenig bis gar nichts wert waren, kamen nicht nur amerikanische, sondern auch einige europäische Banken in Bedrängnis und mussten vom Staat gerettet werden. In Teilen Europas kamen dazu noch hausgemachte Immobilienkrisen, die eine Reihe von nationalen oder regionalen Banken an den Rand des Ruins brachten.

Aufgrund der Abschreibungen und der Panik der Investor/inn/en entwickelte sich die Subprime Krise in Windeseile zu einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise.

Durchführung der Erhebung:
  • Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt
    A-1020 WIEN, Aspernbrückengasse 4/5
    Tel.: +431 21 24 700
    Fax: +431 21 24 700-77
    office@forba.at
    http://www.forba.at



Art der Publikation Studie
Datum / Jahr November 2012
HerausgeberIn Arbeiterkammer
AutorIn Christoph Hermann, Karl Hinrichs und Magnus Brosig

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