27.12.2019

Umtausch-Tipps: Auch das Christkind kann sich einmal irren!

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten: So mancher marschiert nach den Feiertagen wieder ins Geschäft, um sein Weihnachtsgeschenk umzutauschen. Die AK gibt Tipps: Schauen Sie, ob der Umtausch auf der Rechnung steht. 

Umtausch nicht gesetzlich verankert

„Es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht“, betont AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. „Viele Händler räumen freiwillig einen Umtausch ein – er ist üblicherweise auf der Rechnung vermerkt. Wer etwas umtauscht, kann sich in der Regel eine andere Ware aussuchen. Geld gibt es üblicherweise nicht zurück. Findet man nichts, erhält man einen Gutschein.

Shoppen per Mausklick

Wer online etwas eingekauft hat, hat in der Regel ein 14-tägiges Rücktrittsrecht vom Kauf. Wenn der Verkäufer KonsumentInnen nicht über ihr Rücktrittsrecht belehrt hat, verlängert sich die Rücktrittsfrist vom Vertrag auf weitere zwölf Monate.

Handy schadhaft? Gewähr­leistungsrecht

Wenn das Produkt, etwa TV-Gerät, Handy, kaputt ist, hat man einen gesetzlichen Gewährleistungsanspruch – der Händler muss die Ware bis zu zwei Jahre nach dem Kauf kostenlos reparieren oder austauschen. Ist das nicht möglich, kann eine Preisminderung gefordert oder das Geld zurückverlangt werden. „Lassen Sie sich nicht abspeisen! Machen Sie Ihre Ansprüche beim Händler schriftlich geltend“, rät Zgubic.  

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