5.3.2018

Kaske/Hämmerle: „Wir drücken Heike Eder für Pyeongchang die Daumen!“

Morgen, 06.03.2018, wird Heike Eder, Personalchefin der AK Vorarlberg, nach Südkorea abreisen, wo sie als einzige Vorarlberger Teilnehmerin bei den Paralympics in Pyeongchang starten wird. „Wir drücken Heike Eder die Daumen, wünschen ihr alles erdenklich Gute und sind sehr stolz auf sie“, sagen Rudi Kaske, Präsident der Bundesarbeitskammer und Hubert Hämmerle, Präsident der Arbeiterkammer Vorarlberg.  

Personalchefin der AK Vorarlberg startet bei den Paralympics im Ski Alpin 

Die 29-Jährige fährt Monoski und zählt im Slalom sowie im Riesentorlauf zum erweiterten Kreis der Favoritinnen für eine Medaille. Bisher kann die Vorarlbergerin einen zweiten Platz bei der Europacup-Gesamtwertung, einen fünften Platz bei der Weltmeisterschaft 2017 sowie mehrere Top-Platzierungen im Weltcup vorweisen. Die Spiele in Südkorea sind die ersten Paralympics für Heike Eder. „Erwartungen habe ich eigentlich keine, ich bin glücklich, dass mir die Qualifikation für die Paralympics gelungen ist. Jetzt mache ich mir keinen Druck“, sagt die sympathische Vorarlbergerin.  

In der Arbeiterkammer Vorarlberg ist Heike Eder seit 2013 tätig. 2006, mit 18 Jahren, verletzte sich die damalige Schülerin des Skigymnasiums Stams bei einem Trainingssturz schwer und erlitt eine inkomplette Querschnittslähmung. Ihr Motto ist: Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen. „Es ist wirklich beeindruckend, wie Heike Eder Spitzenleistungen im Sport und in der Arbeit verbindet“, sagen Rudi Kaske und Hubert Hämmerle.