17.11.2017

AK zur Oktober-Inflation – Kaske: „Neue Regierung muss Mietrechtsreform rasch angehen!“

Wohnen bleibt teuer: Die Mieten sind doppelt so stark gestiegen (plus 4,5 Prozent im Jahresvergleich) wie die Gesamt-Inflation (2,2 Prozent). „Das Streichen der Mietvertragsgebühr ist jetzt ein erster, kleiner Schritt, aber es sind mehr Entlastungen für Mieter und Wohnungssuchende nötig“, unterstreicht AK Präsident Rudi Kaske. „Eine neue Regierung ist bezüglich eines einheitlichen, transparenten Mietrechts gefordert.“

„Wohnen muss leistbar sein“, betont der AK Präsident. „Dazu braucht es ein einfaches, einheitliches Mietrecht mit wirksamen gesetzlichen Mietpreisbegrenzungen und mehr geförderte Wohnungen. Die Lagezuschläge müssen abgeschafft oder jedenfalls ganz klar begrenzt werden mit maximal 25 Prozent des Richtwerts. Befristungen müssen gestrichen werden – außer bei Eigenbedarf der Vermieter. Die Maklerprovision für Mieter muss weg“, so Kaske. „Es braucht klare Erhaltungsregeln für Vermieter für die gesamte Wohnungsausstattung. Grundsteuer und Versicherung müssen aus den Betriebskosten gestrichen werden – das ist Sache des Vermieters.“