28.6.2017
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Nationaler Qualifikationsrahmen

Als „Erfolg für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“ bewertet AK Direktor Christoph Klein den nationalen Qualifikationsrahmen: „Das System ordnet Qualifikationen acht Niveaustufen zu, und zwar nach Lernergebnissen und nicht danach, wie oder wo etwas gelernt wurde.“ So sind jetzt etwa der Abschluss einer Lehre und einer mindestens dreijährigen Handels- oder Fachschule im nationalen Qualifikationsrahmen gleichgestellt. Das Aneinanderreihen von fachidenten Schulen und Lehrausbildungen sollte damit der Vergangenheit angehören. Als nächster Schritt müsse jetzt die zügige Zuordnung der Weiterbildungsangebote folgen.

„Wir von der Arbeiterkammer fordern schon lange, dass bei der Bewertung von Abschlüssen nicht die jeweilige Ausbildungseinrichtung, sondern die erworbene Qualifikation zählen muss“, sagt Klein. „Das jetzt eingerichtete System bringt vorerst für die Berufsbildung mehr Klarheit sowohl zwischen verschiedenen Bildungswegen in Österreich als auch auf EU-Ebene.“

Wichtig ist der Arbeiterkammer, dass nach der Einordnung der gesetzlichen Berufsausbildungen in den Qualifikationsrahmen rasch auch die Angebote der Weiter- und Erwachsenenbildung bewertet werden. „Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steigen dadurch der Wert und die Anerkennung persönlicher und betrieblicher Weiterbildung“, sagt Klein.

Alle acht Niveaustufen des nationalen Qualifikationsrahmens stehen grundsätzlich auch der beruflichen Weiterbildung offen. Und es kann durchaus sein, dass in der Weiterbildung auch höhere Niveaus der Berufsbildung erreicht werden, gleich wie in HAK oder HTL.

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