Fünf Glühbirnen hängen über dem Schriftzug Kurzarbeit, eine davon schwingt und leuchtet © magele-picture, stock.adobe.com
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19.11.2021

Appell der Sozialpartner-Spitzen: Kurzarbeit nutzen, Arbeitsplätze sichern

Das Modell der Kurzarbeit hat sich bereits in den vergangenen Phasen der Corona-Krise bewährt. „Auch jetzt sollten die Arbeitgeber unbedingt diese Möglichkeit nutzen“, appellieren die Spitzenvertreterinnen und -vertreter der österreichischen Sozialpartner. Kurzarbeit nützt den Beschäftigten und Unternehmen.

Kurzarbeit gibt Betrieben und Beschäftigten Sicherheit

„Alle Arbeitgeber, die jetzt – mit der großzügigen Unterstützung durch das Arbeitsmarktservice – die Beschäftigten behalten, statt sie zu kündigen oder zu einer einvernehmlichen Lösung zu drängen, können nach dem Lockdown sofort wieder durchstarten und brauchen sich keine Sorgen über einen Fachkräftemangel machen“, sagen AK Präsidentin Renate Anderl und ÖGB Präsident Wolfgang Katzian.

Die Arbeitgeber sollten das Kurzarbeitsmodell nutzen, um jetzt möglichst viele Arbeitsplätze für die Zukunft zu erhalten. Denn für die Beschäftigten bedeutet das Kurzarbeitsmodell Sicherheit – da sie wissen, wie es beruflich nach dem Lockdown weitergeht und da sie wissen, mit welchem Einkommen sie rechnen können.

Corona-Kurzarbeit als Instrument der Stunde 

„Die Corona-Kurzarbeit hat sich schon während der bisherigen Lockdowns als Instrument der Stunde erwiesen, um Beschäftigung und Betriebe sichern zu können. Klar ist, dass es die Corona-Kurzarbeit benötigt, solange pandemiebedingte Einschränkungen auf die Wirtschaft wirken.

Insbesondere auch für die besonders hart getroffene Tourismusbranche muss dieses bewährte Kurzarbeitsmodell bereits mit Saisonstart zur Verfügung stehen und in Anspruch genommen werden können,“ so WKÖ-Präsident Harald Mahrer.

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