3.7.2017
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Kaske zu Arbeitslosigkeit: Aktion 20.000 für Ätere konsequent umsetzen

„Jetzt müssen alle davon profitieren, dass die Wirtschaft wächst und die Arbeitslosigkeit sinkt“, sagt AK Präsident Rudi Kaske zu den heute veröffentlichten Zahlen der Arbeitssuchenden Ende Juni. Noch haben die älteren ArbeitnehmerInnen die schlechtesten Karten auf dem Arbeitsmarkt. „Wir müssen auch in diesem Bereich eine Trendwende schaffen“, sagt Kaske. Die jetzt beschlossene Beschäftigungsaktion 20.000 sei „ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Chancen älterer Arbeitssuchender auf gute Arbeit“. 

Wichtig sei jetzt auch volle Unterstützung der Beschäftigungsaktion 20.000 durch Länder und Gemeinden, so Kaske: „Sie sind es ja, bei denen neue, vom Arbeitsmarktservice finanzierte, Arbeitsplätze für Ältere geschaffen werden.“

In Zeiten sehr dynamischer technologischer Veränderungen bedürfe es auch einer Qualifizierungsoffensive für alle Menschen im Haupterwerbsalter – egal, ob sie beschäftigt oder arbeitslos sind, sagt Kaske: „Wir müssen den Zugang zur Weiterbildung für jene öffnen, für die diese Tür bisher verschlossen war, insbesondere für ältere Beschäftigte und gering Qualifizierte. Da ist die Politik gefordert, entsprechende Angebote zu entwickeln.“

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