13.11.2020

AK Preismonitor: „Corona“-Einkäufe meist teurer geworden!

Kurzarbeit, kein Job – zahlreiche Menschen haben jetzt viel weniger Geld im Börsel. Die Corona-Krise vergrößert die soziale Ungleichheit. Ein aktueller AK Preismonitor bei zehn Onlineshops und Geschäften zeigt: Billige Drogeriewaren kosten seit Corona zumeist noch immer deutlich mehr. Der Grund: Oft waren nur teurere Produkte verfügbar. Marken-Drogeriewaren sind dagegen im Drogeriehandel billiger geworden. 

Wo der Einkaufskorb seit der Corona-Krise billiger oder teurer geworden ist (gerundet):

Preiswerteste Drogeriewaren

Online-Shop     Erhebung Produktanzahl Teurer/billiger
Müller 4.2.-29.9. 28 um 17 % teurer
Bipa 6.2.-28.9.             33 um 37 % teurer
DM 5.2.-29.9.             33 um  1 % billiger

Preiswerteste Lebens-, Reinigungsmittel

Online-Shop     Erhebung Produktanzahl Teurer/billiger
Hofer 2.3.-07.9.             40 um  1 % teurer
Lidl 2.3.-07.9.                        40 um  3 % teurer
Penny 4.3.-09.9.             40 um  3 % teurer
Merkur  5.3.-10.9.             40 um  1 % teurer
Billa 4.3.-09.9.             40 um  5 % billiger
Interspar 3.3.-08.9.             40 um  1 % teurer
Spar  3.3.-08.9.             40 um  1 % teurer

Marken-Drogeriewaren  

Online-Shop     Erhebung Produktanzahl Teurer/billiger
Müller 8.10.2019-06.10.2020   79 um  8 % billiger
Bipa 9.10.2019-06.10.2020  102 um  9 % billiger
DM  10.10.2019-08.10.2020  108 um  1 % billiger
Billa 9.10.2019-05.10.2020    65 um  5 % teurer
Interspar 8.10.2019-06.10.2020    83 gleich geblieben

Marken-Lebens-, Reinigungsmittel

Online-Shop     Erhebung Produktanzahl Teurer/billiger
Billa 23.10.2019-12.10.2020   38 um  1 % teurer
Interspar 21.10.2019-14.10.2020   38 um  1 % teurer

Zum Preismonitor: Aufgrund von Vorerhebungen bei preiswertesten Drogeriewaren (Anfang Februar 2020) und Markenprodukten im Lebens- und Drogeriewarenhandel (Oktober 2019) hat die AK in den Onlineshops von Billa, Interspar, Bipa, DM und Müller mehrmals die Preise von 28 bis 33 preiswertesten Drogeriewaren des wöchentlichen Bedarfs sowie von 38 Marken-Lebensmitteln und 65 bis 108 Marken-Drogeriewaren erhoben. Ebenso wurden Anfang März, Ende Juni und Ende September 2020 je 40 preiswerteste Lebens- und (wenige) Reinigungsmittel des wöchentlichen Bedarfs direkt in den Geschäften von Hofer, Lidl, Penny, Merkur, Billa, Interspar und Spar erhoben.