24.5.2019

In den Klimaschutz investieren, statt 6,6 Milliarden Strafzahlungen riskieren!

„Tausende Schülerinnen und Schüler erwarten zu Recht rasche Maßnahmen, um das Klima zu schützen“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl anlässlich des weltweiten Aktions­tages „fridays for future“.

Angesichts möglicher Straf­zahlungen von bis zu 6,6 Milliarden Euro für nicht eingehaltene Klima­ziele fordert die AK Präsidentin einen Investitions­schub beim Ausbau der Öffis: „Wir müssen in den Klima­schutz investieren, statt Straf­zahlungen zu riskieren.“ Die AK-Umfragen unter Menschen, die täglich zur Arbeit pendeln, zeigen eindeutig: Mehr und kosten­günstige Bahn- und Bus­angebote sind das entscheidende Argument, um vom Auto auf Busse und Bahnen umzusteigen. 

„Gerade für die erste und die letzte Meile auf dem Weg zur Arbeit und zurück muss es gute und schnelle Lösungen geben“, so Anderl. Die rund 6,6 Milliarden Euro, die als Straf­zahlung drohen, könnten - in die Öffis investiert - einen entscheidenden Beitrag zum Klima­schutz bringen und dabei noch bis zu 60.000 Arbeits­plätze schaffen. Denn mit Investitionen von 6,6 Milliarden Euro könnte man das Angebot des Schienen­nah­verkehrs in Österreich für die nächsten fünf Jahre verdoppeln. 

Mit 6,6 Milliarden Euro könnten allein 40.000 neue Zug­verbindungen im Nah­verkehr finanziert werden. Das wären ins­gesamt 660 Millionen neue Zug­kilometer.  

Mit 6,6 Milliarden Euro könnte man 550 neue Railjets oder 190 Kilo­meter neue S-Bahn-Trassen finanzieren. 

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