23.2.2018
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Rückgang der Freien Dienstverträge

Die aktuellen Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger zeigen, dass die Zahl der Freien Dienstverträge (ohne geringfügige Freie Dienstverträge) mittlerweile das zehnte Jahr in Folge rückläufig ist. Seit dem Höchststand im Jahr 2006 sind sie österreichweit (Jahresdurchschnitt) um mehr als 11.600 zurückgegangen (minus 42 %). Gleichzeit hat die Zahl der Geringfügigen Freien Dienstverträge um 15.300 (minus 35 %) auf 28.400 abgenommen. 

Grafik © Tea Mina Jaramaz

Quelle: HV der Sozialversicherungsträger, AK-Wien, Norman Wagner

Hintergrund

Freie Dienstverträge wurden 1997 in die gesetzliche Sozialversicherung (Pensions- und Krankenversicherung) aufgenommen. 2008 wurde ihre sozialversicherungsrechtliche Stellung voll an die der ArbeitnehmerInnen angeglichen (insg. 6% ALV, 0,55% IE, 0,5% KU). Zusätzlich wird in der höchstgerichtlichen Praxis im Zweifelsfall meistens entschieden, dass ein echtes Arbeitsverhältnis vorliegt, was das Interesse an Freien Dienstverträgen ebenfalls eingeschränkt hat. Der Rückgang der Freien Dienstverträge ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings erfüllt diese Gruppe eine gewisse Pufferfunktion zwischen Unselbständigkeit und klassischen Selbständigen.

Forderung

Die AK fordert ergänzend zur sozialrechtlichen Absicherung u.a. die Erweiterung der Kollektivvertragsverhandlungskompetenz der Gewerkschaften für freie DienstnehmerInnen, Anspruch auf bezahlten Urlaub und eine Angleichung der Kündigungsfristen an die Regelungen für Arbeitsverträge.


Bezahlung von freien DienstnehmerInnen

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Bildungskarenz für „Freie“

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Der Dienstzettel – auch für freie DienstnehmerInnen ein Muss! Wie Sie ihn vom Arbeitgeber verlangen können und worauf Sie beim Inhalt achten sollten.

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