28.06.2018
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Planbarkeit von Arbeitszeiten

Laut Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung 2015 hat knapp die Hälfte der ÖsterreicherInnen normalerweise fixe Arbeitszeiten. 15 Prozent gaben an, dass sie selbst über die Arbeitszeit bestimmen können.

Mehr als ein Drittel der Beschäftigten hat „wechselnde“ Arbeitszeiten. 

Grafik © Tea Mina Jaramaz

Rund ein Viertel der Unselbständigen kennt Dienstpläne über zwei Wochen im Vorhinein.

Jeder Zehnte in Österreich Beschäftigte weiß seine Arbeitszeiten jedoch höchstens eine Woche im Vorhinein.

Besonders oft sind solche kurzfristigen Dienständerungen in der Gastronomie.

Grafik © Tea Mina Jaramaz

Die geringe Planbarkeit ist schon jetzt problematisch - vor allem für Personen mit Betreuungspflichten. Durch die geplante Ausweitung der Arbeitszeiten wird sich dieses Problem enorm verschärfen.

Forderung

  • Nein zu dem von der Regierung geplanten 12-Stunden-Tag! 
  • Hände weg vom Prinzip der branchenspezifischen kollektivvertraglichen Arbeitszeitgestaltung! Die SozialpartnerInnen sollen weiter passgenaue und anpassungsfähige Arbeitszeitmodelle schaffen können.
  • Keine Einschränkung der betrieblichen Mitbestimmung durch Betriebsräte.
  • Mehr Planungssicherheit für die ArbeitnehmerInnen: Sanktionen bei systematischen Verletzungen der gesetzlichen Vorankündigungsfristen.


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