Broschüre: Verteilungsgerechtigkeit

Für die Vielen, nicht die Wenigen

Die Broschüre zeigt das besorgniserregende Ausmaß der Ungleichheit: Das reichste 1 % verfügt in Österreich über rund 40 % des gesamten Nettovermögens, während die ärmeren 50 % der österreichischen Haushalte gemeinsam gerade einmal 2,5 % besitzen. Dabei wird ein großer Teil der Vermögen nicht durch eigene Leistung erworben, sondern (steuerfrei) geerbt.

Damit setzt sich eine Spirale der Ungleichheit in Gang, die über Generationen hinweg wirken kann. Großer Reichtum ermöglicht auch politische Einflussnahme, etwa durch Wahlkampfspenden. Das birgt die Gefahr, dass die Interessen von ArbeitnehmerInnen unter die Räder kommen.

Als Arbeiterkammer bilden wir ein Gegengewicht zum großen Geld. Wir vertreten unsere 3,7 Mio. Mitglieder, die tagtäglich arbeiten gehen und nicht von den Zinsen ihres Vermögens leben können. Wir fordern daher, dass auch die BesitzerInnen großer Vermögen endlich einen fairen Beitrag zum Wohlstand der Gesamtgesellschaft leisten – denn davon profitieren wir alle und nicht nur einige wenige.

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