07.12.2016
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AK Präsident Kaske:130 Züge täglich mehr

Pünktlich zum Fahrplanwechsel hat die AK Wien rund 100.000 Fahrpläne an allen wichtigen U-Bahnknoten und Bahnhöfen Wiens verteilt. Mit dem traditionellen „AK Wien-Pendlertag“ setzt AK Präsident Rudi Kaske ein Signal für mehr Bahn und für die Menschen, die schon jetzt täglich per Bahn oder Bus zur Arbeit in Wien oder der Ostregion fahren. „Mehr Bahn ist wichtiger denn je“, sagt AK Präsident Rudi Kaske. Denn die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in und um Wien wird weiter wachsen und mit Ihnen auch der Berufsverkehr. Busse und Bahnen werden bei der Bewältigung des Verkehrs um und nach Wien immer wichtiger.

AK Präsident Rudi Kaske verteilt Pendlerfahrpläne © Lisi Specht, AK Wien

Mehr Bahn für die nächsten Jahre

„Deshalb muss das Bahnangebot systematisch ausgebaut werden: Wir brauchen spätestens ab 2020 rund 130 Züge täglich mehr. Insgesamt 170 neue Bahngarnituren müssen veraltete Wagen ersetzen“, sagt Kaske. Zuständig sind Bund und Länder. Sie handeln derzeit die Verkehrsdiensteverträge ab 2020 aus und bestimmen so das Verkehrsangebot der Zukunft für die Ostregion. „Schon jetzt müssen also die Weichen gestellt werden für mehr Bahn für die nächsten Jahre“, sagt  Kaske. „Nur wenn wir einen Qualitätssprung beim Angebot schaffen, werden mehr Menschen per Bahn statt per Auto zur Arbeit fahren.“

Dafür setzt sich die AK ein:

  • Es braucht mehr Bahnangebot spätestens mit den neuen Verkehrsdiensteverträgen ab 2020: Täglich 130 Züge mehr und 170 neue Zuggarnituren.  

  • Bisher gibt es vier Verkehrsdiensteverträge der ÖBB mit dem Bund und den Ländern Wien, Niederösterreich und Burgenland. Die AK will einen transparenten Verkehrsdienstevertrag für die Ostregion.  

  • Tausende Pendlerinnen und Pendler wenden sich an die AK, wenn etwas mit der Fahrt zur Arbeit nicht passt. Die AK befragt regelmässig Pendlerinnen und Pendler zu ihren Problemen am Arbeitsweg. Dieses Wissen sollten die Fahrplangestalter der Bahn systematischer nutzen, um für die Fahrgäste im Nahverkehr das beste Angebot zu schaffen. 
     
  • Nach der Tarif-Reform des Verkehrsverbundes Ostregion (VOR) zahlen viele Pendlerinnen und Pendler sehr viel mehr für ein nahezu unverändertes Angebot. Die AK setzt sich hier für deutlich bessere Härtefallregelungen ein.
TIPP

Den Pendlerfahrplan zum Downloaden finden Sie hier.

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