23.2.2018
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VW-Sammelklagen: Anmeldefrist bis 20.5.

Der Autohersteller Volkswagen hat zwischen 2008 und 2015 in großem Stil bei Abgas-Tests getrickst: Eine Software konnte den Schadstoffausstoß manipulieren, sobald das Fahrzeug auf den Prüfstand kam. Damit wurden die Kunden nicht nur getäuscht – nach Auffliegen des Skandals verlor ihr Auto auch deutlich an Wert. Die notwendigen Software-Updates verursachten zusätzliche Folgeprobleme. In Österreich sind mehr als 360.000 Fahrzeuge betroffen, und zwar von den Marken Audi, VW, Skoda und Seat. Es gibt genügend rechtliche Anhaltspunkte, dass VW für diese Schäden haften muss.

Noch bis 20. Mai 2018 bei Sammelklage mitmachen

Die Bundesarbeitskammer und das Sozialministerium haben daher gemeinsam den Verein für Konsumenteninformation (VKI) beauftragt, Klagen zu organisieren. Betroffene können sich noch bis 20. Mai 2018 beim VKI melden und informieren. Mehr Infos finden Sie hier.

„Wir schlagen diesen Weg ein, weil sich VW bis dato beharrlich weigert, seinen Kundinnen und Kunden in Österreich eine außergerichtliche Entschädigung anzubieten. Viele Geschädigte sind auch unsere Mitglieder“, sagt AK Präsident Rudi Kaske.

FORDERUNG

Es ist in Österreich sehr schwierig, in derartigen Angelegenheiten zu prozessieren. Kaske fordert daher, endlich die Möglichkeit von echten Sammelklagen auch gesetzlich zu verankern. „Es kann schließlich nicht sein, dass erwiesenes Unrecht für den Verursacher ohne Konsequenzen bleibt und sich auch noch lohnt“, so der AK Präsident.

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