6.5.2020

Pflichtpraktikum: Ersten Erfolg für die SchülerInnen erreicht

„Jetzt haben wir einen ersten Erfolg für die 50.000 Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen erreicht, die heuer trotz Job-Mangel durch die Corona-Krise Praktikumsplätze suchen müssen“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl:

„Gemeinsam mit den Gewerkschaften und den Leiterinnen und Leitern berufsbildender Schulen haben wir gefordert, dass das Bildungsministerium Druck von den Schülerinnen und Schülern nimmt.“ Also hat der zuständige Sektionschef die Corona-Krise als möglichen Nachweis dafür genannt, dass die Suche nach einem Praktikumsplatz erfolglos war. Noch besser wäre eine generelle Befreiung von der Praktikumspflicht.

Klarstellung nimmt etwas Druck von den SchülerInnen

„Wir freuen uns über die Klarstellung des Ministeriums“, sagt Renate Anderl. „Das Ministerium hat den Handlungsbedarf erkannt hat, und jetzt ist klar, dass die Corona-Krise eindeutig als Grund für die Befreiung vom Pflichtpraktikum anerkannt ist.“

Noch besser wäre eine generelle Befreiung von der Praktikumspflicht

Gleichzeitig müssen weiterhin die Schulleitungen entscheiden, ob sich SchülerInnen heuer intensiv genug – aber schlussendlich erfolglos – um Praktikumsplätze beworben haben, bevor sie sie von der Praktikumspflicht befreien. „Hier muss das Bildungsministerium den nächsten Schritt gehen“, sagt Anderl.

Die AK Präsidentin schlägt als nächsten Schritt für heuer die generelle Befreiung von der Praktikumspflicht vor: „Das würde den Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern und den Schulleitungen den Druck nehmen.“