3.6.2019

AMS braucht Stabilität bei abflauender Konjunktur am Arbeitsmarkt

„Die Arbeits­losig­keit geht zwar noch zurück. Nach den Pro­gnosen kann sich das im nächsten Jahr aber ändern. Umso wichtiger ist, dass bei allen politischen Un­sicher­heiten das AMS voll funktions­fähig bleibt", meint AK Präsidentin Renate Anderl: „Es braucht un­be­dingt die Sicher­heit, dass das AMS ein ausreichendes Förder­budget für 2020 zur Verfügung hat. Kür­zungen beim AMS-Budget darf es daher nicht geben. Ohne rechtzeitige Reaktion ist sogar ein Förders­topp im AMS gegen Ende des Jahres möglich.“

AMS braucht Planungs­sicherheit

Im vorigen Jahr mussten hunderte Be­schäftigte in den Er­wachsenen­bildungs­ein­richtungen gekündigt werden, weil erst viel zu spät klar war, wie hoch das Förder­budget des AMS für 2019 sein wird. Das darf sich nicht wieder­holen. Das AMS braucht noch im Sommer Planungs­sicherheit. „Die Arbeit­nehmer­innen und Arbeit­nehmer in Öster­reich müssen sich darauf verlassen können, dass ihnen das AMS auch im Winter 2019/2020 helfen kann, wenn sie ihre Arbeit verlieren.“ 

Kampf gegen Arbeitslosigkeit

Nach dem geltenden Budget­rahmen würde das AMS-Budget von heuer rd 1,25 Mrd Euro auf circa 1 Mrd Euro sinken. Das ist angesichts der Arbeits­markt­prognosen un­ver­tret­bar. Es muss daher sicher­gestellt werden, dass die Arbeits­markt­rück­lage wenig­stens so weit aufgelöst wird, um einen Einschnitt beim AMS-Förder­budget zu vermeiden. Die Arbeits­markt­rücklage wird überwiegend durch Beiträge zur Arbeits­losen­versicherung älterer Arbeit­nehmer­Innen fi­nan­ziert. Umso mehr muss sie für den Kampf gegen Arbeits­losig­keit ein­ge­setzt und dem AMS dafür zur Verfügung gestellt werden. 

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Mehr Licht in die Welt der Superreichen

AutorIn: Markus Marterbauer

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