01.08.2017
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AK fordert Qualifizierungsgeld: Brauchen ein System der neuen Chancen

Die Arbeitsmarktdaten zeigen es Monat für Monat: Wer eine gute Ausbildung vorweisen kann, tut sich auf dem Arbeitsmarkt leichter. „Bildung ist eine Art Schutzimpfung gegen Arbeitslosigkeit. Doch heute hat manches Wissen ein frühes Ablaufdatum. Strukturwandel und fortschreitende Digitalisierung beschleunigen solche Prozesse noch zusätzlich“, sagt AK Wien Vizepräsident Willibald Steinkellner.

Die bestehenden Instrumente der Aus- und Weiterbildung werden den heutigen Anforderungen einer dynamischen Wirtschaftslandschaft nicht mehr gerecht. Derzeit ist es so, dass besser Qualifizierten mehr Möglichkeiten offenstehen als gering und mittel Qualifizierten. Manche Formen wie Bildungskarenz oder Bildungsteilzeit sind vor allem für jene konzipiert, die eine fixe Stelle haben und nicht für jene, die häufiger den Arbeitgeber wechseln. Dazu kommt noch: Je älter jemand ist, desto weniger selbstgewählte Qualifizierungsmöglichkeiten stehen offen. In Zeiten, in denen gerade die Arbeitslosigkeit in der Generation 50 plus steigt, kann das nicht der richtige Weg sein.

Forderung

Die AK fordert daher ein neues Qualifizierungsgeld als ein zukunftsweisendes Instrument, als ein System der neuen Chancen. Mit dem Qualifizierungsgeld sollen die bestehenden Systeme Bildungskarenz, Bildungsteilzeit sowie das Fachkräftestipendium zusammengeführt, ersetzt und der Lebensunterhalt während der Ausbildung abgesichert werden. Mehr zum geforderten Qualifizierungsgeld finden Sie hier.

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