16.1.2018
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Kaske zu AMS-Beschluss gegen Aktion 20.000: Ministerin soll Geld für Fortsetzung sichern

Gegen die Stimmen von Arbeiterkammer und ÖGB hat der Verwaltungsrat des Arbeitsmarktservice rückwirkend das formale Aus der Aktion 20.000 für die Beschäftigung Älterer beschlossen. AK Präsident Rudi Kaske bedauert, „dass die Vertreter der Regierung und der Arbeitgeber ihre Mehrheit im Verwaltungsrat gegen arbeitsmarktpolitische Notwendigkeit und soziale Verantwortung eingesetzt haben“. Damit würden „die Hoffnungen vieler älterer Langzeitarbeitsloser auf sinnvolle und fair bezahlte Arbeit ganz einfach enttäuscht“. Der AK Präsident erinnert Arbeitsministerin Hartinger-Klein, dass sie die Aktion evaluieren und eventuell fortsetzen will. Dafür muss für heuer mit 200 Millionen Euro vorgesorgt werden. 

Würden im Budget für 2018 und 2019 keine Mittel für die Fortsetzung der Aktion 20.000 vorgesehen, „ist die Zusage von Ministerin Hartinger-Klein wertlos, die Aktion zu evaluieren und bei entsprechendem Ergebnis wieder in Gang zu setzen. Wir werden genau hinsehen, ob die Zusage auch ihren Niederschlag im Budget findet“, sagt Kaske. 

Der AK Präsident weist auch darauf hin, dass mit der Aktion 20.000 Gemeinden ihren BürgerInnen Hilfestellungen anbieten konnten, die sie sonst nicht finanzieren hätten können: „Nicht nur die Langzeitarbeitslosen verlieren, auch die Gemeindebürgerinnen und -bürger, die auf gerade erst aufgebaute Serviceleistungen ihrer Gemeinde wieder verzichten müssen.“

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