02.07.2018
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AK Strukturwandelbarometer

Im Rahmen des von IFES im Auftrag der AK-Wien erstellten Strukturwandelbarometers wurden 300 Betriebsräte österreichischer Kapitalgesellschaften befragt, welche Veränderungen insbesondere der Arbeitsbedingungen sie in ihren Unternehmen wahrnehmen. Die befragten Betriebsräte wollen den betrieblichen Wandel im Sinne ihrer Beschäftigten aktiv mitgestalten.  

Den beobachteten Vorteilen des strukturellen Wandel stehen eine Reihe von Nachteilen gegenüber mit den Hauptaspekten stagnierenden Einkommens, erhöhten Zeitdrucks und zunehmender Arbeitsverdichtung mit entsprechenden Auswirkungen auf die gesundheitliche Situation von ArbeitnehmerInnen sowie der steigenden Instabilität der Beschäftigung, charakterisiert durch die Zunahme von atypischen Arbeitsverhältnissen. Kritisch zu sehen ist auch, dass mit höheren Qualifikationsanforderungen im Zuge der Digitalisierung bestimmte Beschäftigtengruppen vom derzeitigen positiven Wirtschaftsklima nicht profitieren können. 

Interessenpolitisch stehen somit einerseits Verteilungsfragen im Vordergrund, nämlich die Frage der Verteilung von Einkommen und Arbeitszeit, und das auch im Gender-Kontext. Auf der anderen Seite geht es um Fragen der Inklusion, der adäquaten Berücksichtigung von Behinderten oder schlecht Qualifizierten auf dem Arbeitsmarkt und der generellen Stabilisierung von Arbeitsverhältnissen. Die Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung der betrieblichen Arbeitsbeziehungen sind insbesondere in der jetzigen Phase der Wirtschaftskonjunktur günstig, wobei sich auch Themen identifizieren lassen (z.B. Gesundheit am Arbeitsplatz), bei denen auf Basis einer identischen Problemsicht von Arbeitgebern und Beschäftigten sozialpartnerschaftliches Handeln auf Betriebsebene unterstützt werden könnte.

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