14.10.2015
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Alpine-Sammelklagen gegen Banken

Die AK hat nunmehr alle 19 Sammelklagen mit einem Streitwert von 27 Mio Euro für 1441 geschädigte Alpine-AnlegerInnen eingebracht.

Die letzten drei Sammelklagen über einen Betrag von knapp 22 Mio Euro für 1.231 AnlegerInnen wurden Anfang Oktober 2015 gegen die vier Emissionsbanken, BAWAG P.S.K., Erste Group Bank, UniCredit, Raiffeisen Bank International eingebracht. Sie haben die Anleihe-Emissionen 2010, 2011 und 2012 übernommen und an der Gestaltung des Kapitalmarktprospekts mitgewirkt. Es geht um die Haftung der Emissionsbanken,  ihnen muss bei der Ausgabe der Anleihe schon bekannt gewesen sein, dass der Baukonzern tief in der Kreide stand. 

16 Sammelklagen gegen verkaufende Banken mit einem Gesamtstreitwert von 5,1 Mio Euro wurden bereits ab April 2015 eingebracht. Bei den Sammelklagen gegen die verkaufenden Banken geht es in erster Linie um Fehlberatung und die Nichtaufklärung über die schlechte Bonität der Alpine.

Weiters wurde für die Anleger ein Privatbeteiligtenanschluss im Strafverfahren, das im Zusammenhang mit dem Alpine Konkurs gegen Organe der Alpine eingeleitet wurde, eingebracht.

Zur AK Sammelaktion 

Die AK hat im Herbst 2013 geschädigten Alpine-AnlegerInnen die Teilnahme an Sammelklagen angeboten und genau geprüft, ob auch eine Fehlberatung vorliegt. In der Folge hat die AK die vier Emissionsbanken – BAWAG P.S.K., Erste Group Bank, UniCredit, Raiffeisen Bank International – und jene verkaufenden Banken, bei denen Beratungsfehler festgestellt wurden, zur außergerichtlichen Zahlung aufgefordert. 

Erste Erfolge

Für 130 AnlegerInnen konnten bereits Vergleichszahlungen in der Höhe von rund 1,7 Mio Euro ausverhandelt werden. Ihnen war ein Schaden von rund 3,7 Mio Euro durch die Fehlberatung entstanden. Auch eine Sammelklage über rd 58.000 Euro konnte bereits mit Vergleich beendet werden, die Bank hat knappe 80 Prozent des eingeklagten Schadens bezahlt.

Analyse: Beipackzettel für Fonds

40 Fonds hat die AK analysiert: Die so genannten Kundeninformationsdokumente für AnlegerInnen lassen zu wünschen übrig und sind oft unverständlich.

Private Al­ters­vor­sor­ge

Die einzelnen Produkte privater Altersvorsorge weisen nicht nur erhebliche Unterschiede auf, sondern bringen mitunter auch einige Risiken mit sich.

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