AK Preismonitor günstige Lebensmittel: Teurer Einkauf!

Ein Einkaufskorb mit günstigen Lebens- und Putzmitteln kostet nun um vier Prozent mehr als noch im Dezember 2016.  Rund jedes dritte Produkt wurde – teilweise empfindlich – teurer. Das zeigt ein aktueller AK Preismonitor von 40 preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln bei sieben Wiener Supermärkten und Diskontern. Kostete der Einkaufskorb im Dezember 2016 durchschnittlich 50,72 Euro, so waren es im Dezember 2017 schon durchschnittlich 52,76 Euro. „Das ist ein Plus von vier Prozent“, sagt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. „Am teuersten war der Einkaufskorb mit 54,38 Euro im September 2017.“ Einige Beispiele: 

Produkte, die deutlich teurer wurden 

Kartoffeln                                      plus fast 36 Prozent
Äpfel                                      plus rund 25 Prozent
Gouda Käse                                      plus rund 25 Prozent
Geschirrspülmittel                                      plus fast 21 Prozent
Reis                                      plus rund 15 Prozent

Produkte, die stark billiger wurden

Tomaten minus rund 19 Prozent
Salatgurken minus rund 19 Prozent
Bananenminus rund 15 Prozent
Flüssige Vollwaschmittel minus rund 10 Prozent

Produkte, die gleich viel kosten

Gleich blieben die Preise beispielsweise bei tiefgekühlten Fischstäbchen und Pommes frites.

TIPP

Der AK Preismonitor zeigt auch: Der Einkaufskorb ist in den untersuchten Supermärkten um durchschnittlich sechs Prozent teurer ist als bei den Diskontern.

„Wer auf sein Geld schauen muss, den treffen die Teuerungen bei den günstigen Lebensmitteln schon sehr hart“, schlussfolgert Zgubic. Die AK nimmt daher auch regelmäßig die Preisentwicklung bei den preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln unter die Lupe. Bei den günstigsten Produkten handelt es sich vorwiegend um Eigenmarken der Handelsunternehmen.

Zum AK Preismonitor: Die AK hat Anfang Dezember 40 preiswerteste Lebens- und Reinigungsmittel in sieben Supermärkten und Diskontern in Wien erhoben. Die Geschäfte: Billa, Merkur, Spar, Interspar, Hofer, Penny und Lidl. Aktionen wurden berücksichtigt, nicht aber Kundenkarten- oder Mengen-Vorteilspreise.