Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Fa­ce­book-Si­cher­heits­check

Die Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook werden immer wieder verändert. Auch für alte Web-2.0-Hasen gilt daher: Einmal pro Monat checken, ob man nicht mehr über sich preisgibt als gewollt! Die Initiative Saferinternet.at zeigt in 5 Schritten, wie's geht.

1. Inline-Funktion: Privatsphäre vor dem Posten kontrollieren

Wer Ihre Statusmeldungen und Fotos sehen kann, lässt sich einstellen – bevor Sie Beiträge teilen oder im Nachhinein. Verwenden Sie die „Inline-Funktion“ unter dem Beitrag, um den jeweiligen Inhalt z. B. nur für „Freunde“ sichtbar zu machen. Oder Sie wählen unter „Benutzerdefiniert“ ganz bestimmte Personen aus, die einen Inhalt sehen sollen oder sperren jene, die ihn nicht sehen dürfen.

Mit der „Listen“-Funktion (in der linken Spalte auf der Startseite – falls es nicht angezeigt wird, auf „mehr“ klicken) können Sie Ihre Freunde auch in individuelle Freundeslisten einteilen (z. B. Enge Freunde, Familie, Schule, Arbeit…) und die Sichtbarkeit der geteilten Inhalte so noch zielgerichteter steuern.

Wichtig!

Wenn Sie viel mit dem Handy in Facebook einsteigen (hier gibt es keine „Inline-Funktion“ direkt bei Beiträgen), legen Sie unbedingt die „Standardeinstellung für Ihre Privatsphäre“ auf „Freunde“ fest! 

Und so geht's

Einstellen: Konto > Privatsphäre-Einstellungen > Freunde

2. Profilinformationen beschränken

Jede einzelne Ihrer Profilinformationen lässt sich für gewisse Publikumsgruppen einstellen (rechts neben der jeweiligen Information). Insbesondere die Sichtbarkeit von Geburtsdatum, E-Mail, Telefonnummer, Anschrift und ev. Profilbild sollte auf „Freunde“ beschränkt werden. 

Und so geht's

Einstellen: Chronik > auf Info klicken (unter dem Profilbild) > Bearbeiten.

Mit der Profilvorschau sieht man auf einen Blick, wie das eigene Profil für nicht befreundete NutzerInnen angezeigt wird.

Einstellen: Chronik > auf „Zahnrad/Pfeil“ klicken (neben Aktivitätenprotokoll) > „Anzeigen aus der Sicher von…“

3. Zugriff auf persönliche Daten minimieren

Beim Start einer Facebook-Anwendung (Spiele, Quiz, Marktplatz etc.) müssen Sie dem Zugriff auf Ihre Daten zustimmen. Je mehr Anwendungen Sie verwenden, desto mehr Dritte können Ihre Daten für eigene Zwecke weiter verarbeiten. Durch das regelmäßige Überprüfen und Löschen der Liste kann der Zugriff minimiert werden. 

Und so geht's

Einstellen: Konto > Privatsphäre-Einstellungen >Werbeanzeigen, Anwendungen und Webseiten > Anwendungen, die Du verwendest > Einstellungen bearbeiten

Achtung!

Wenn einer Ihrer FreundInnen eine Anwendung benutzt, kann diese auch auf Ihre Daten zugreifen. Das können Sie ganz einfach verhindern!

Und so geht's

Einstellen: Konto > Privatsphäre-Einstellungen > Werbeanzeigen, Anwendungen und Webseiten > Wie NutzerInnen deine Informationen an Anwendungen weitergeben, die sie nutzen >Einstellungen bearbeiten (alle Häkchen entfernen und speichern!)

4. Öffentliche Suche deaktivieren

Wer nicht möchte, dass Suchmaschinen wie Google oder 123people.at das eigene Profil in der Ergebnisliste führen kann die „Öffentliche Suche“ deaktivieren. Bei unter 18-jährigen ist die Einstellung standardmäßig aktiviert, mit dem 18. Geburtstag wird automatisch umgestellt.

Und so geht's

Einstellen: Konto > Privatsphäre Einstellungen > Werbeanzeigen, Anwendungen und Webseiten > Öffentliche Suche > Einstellungen bearbeiten (Häkchen entfernen)

Markierungen bearbeiten

Sie können Markierungen, die Freunde von Ihnen machen, auch bearbeiten und löschen (über das „X-Symbol“ neben dem Beitrag). Sie können außerdem veranlassen, dass Sie über neue Markierungen in Ihrem Profil benachrichtigt werden. 

Und so geht's

Einstellen: Konto > Privatsphäre Einstellungen > Chronik und Markierungen > Beiträge in denen Freunde dich markieren prüfen, bevor sie in deiner Chronik erscheinen“ (AN) und „Überprüfe Markierungen, die andere Personen zu deinen eigenen Beiträgen auf Facebook hinzufügen“ (AN)


Navi-Apps sind wissensdurstig

Navi-Apps wollen viele Berechtigungen - wozu, bleibt oft im Dunklen. Das zeigt ein Test bei 9 Navi-Apps aus dem Android Playstore.

Betrug im Internet

Im Internet die Kreditkartennummer angegeben und jetzt um Hunderte Euro ärmer: Betrug nimmt zu.

Ein­kau­fen im In­ter­net

Shop­ping im Web lockt mit bil­li­gen An­ge­bo­ten. Doch nicht alle An­bie­ter sind seriös.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Verwandte Links

Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK