Corona-Hilfe für Familien

Viele Familien geraten während der Coronakrise unverschuldet in Not. Der Corona-Familienhärtefonds unterstützt diese Familien. 

Wer hat Anspruch? Das sind die Voraussetzungen

  • Hauptwohnsitz in Österreich
  • Familienbeihilfe für mindestens ein Kind, das im gemeinsamen Haushalt lebt
  • Mindestens ein Elternteil im gemeinsamen Haushalt ist arbeitslos oder wurde auf Kurzarbeit umgestellt.
  • Bei Selbstständigen gilt: Mindestens ein Elternteil im gemeinsamen Haushalt ist wegen Corona in finanzielle Not geraten und zählt zu den Personen, die auch bei der Wirtschaftskammer um Hilfe aus dem Härtefallfonds ansuchen können.
  • Das Familieneinkommen darf eine bestimmte Grenze nicht überschreiten. Diese ist nach Haushaltsgröße gestaffelt.

Was wurde vom Ministerium klargestellt:

  • Arbeitslosengeld oder Alterspension werden zum Familieneinkommen gezählt.
  • Wer Mindestsicherung bezieht, kann jetzt auch Unterstützung beantragen, sobald es dafür eine Einigung mit den Ländern gibt.
  • Wenn ein Elternteil zum Stichtag (28.2.) in Eltern- oder Bildungskarenz war, kann nur dann Unterstützung beantragt werden, wenn der andere, im gleichen Haushalt lebende Elternteil durch Corona in eine Notlage geraten ist.
  • Es kann pro Familie nur ein Antrag gestellt werden - auch wenn beide Elternteile ihr Einkommen durch Corona verloren haben.
  • Wenn ein Elternteil getrennt vom Kind lebt, kann er keine Unterstützung beantragen. Das kann nur jener Elternteil, der die Familienbeihilfe bekommt.
  • Unterstützung aus dem Fonds gibt es für maximal drei Monate
  • Man muss eine österreichische Kontonummer angeben.

AK Erfolg

Die AK hat Druck gemacht und konnte wichtige Verbesserungen durchsetzen: Die Mittel werden auf 60 Millionen verdoppelt. Künftig kann auch dann Unterstützung beantragt werden, wenn man vor der Coronakrise arbeitslos wurde oder Mindestsicherung bezieht.

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Kontakt

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Für telefonische Auskünfte steht Ihnen die Hotline des Familienministeriums zur Verfügung: 0800 240 262

AK Erfolg

Die AK hat Druck gemacht und konnte wichtige Verbesserungen durchsetzen: Die Mittel werden auf 60 Millionen verdoppelt. Künftig kann auch dann Unterstützung beantragt werden, wenn man vor der Coronakrise arbeitslos wurde oder Mindestsicherung bezieht.