6.6.2013

Wohnungseigentum

Wohnungseigentum stellt eine Sonderform des Miteigentums an einer Liegenschaft dar, nämlich ein Wohnungseigentumsobjekt alleine zu nutzen. Die gesetzliche Grundlage für Wohnungseigentum bildet das Wohnungseigentumsgesetz (WEG). Laut WEG sind abgeschlossenen Eigentumswohnungen sowie weitere, dieser Wohnung zugewiesenen Nebenräume (z.B. Kellerabteil) Gegenstand des Sondereigentums. 

Der Wohnungseigentümer ist zudem berechtigt, sein Sondereigentum alleine nach Belieben zu nutzen aber auch gemeinschaftliche Einrichtungen bzw. Anlagen des Liegenschaft mitzugebrauchen. Als solche gemeinschaftlichen Einrichtungen kommen Treppenhäuser, Dachterrassen, zentrale Heizungsanlagen, Gartenanlagen, Wege etc. in Betracht.

Wohnungseigentum wird vertraglich durch Einräumung von Sondereigentum begründet, das eines entsprechenden Vertragswerkes bedarf und im Grundbuch einverleibt wird, wobei sich der einzelne Eigentumsanteil nach dem Nutzwert der jeweiligen Wohnung gemessen an der gesamten Anlage (Liegenschaft) richtet.

Die Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer sind im WEG geregelt.