Urlaub im Rudel: Tiere auf Reisen

Lange Reisen sind Stress für Vierbeiner

Verantwortungsvolle TierbesitzerInnen machen sich rechtzeitig Gedanken über den Familienurlaub mit oder auch ohne Tier. Denn ein Urlaub erfordert bei HaustierbesitzerInnen Planung und Organisationstalent. Wohin mit der Katze? Fährt der Hund mit? Wer füttert den Papagei und wer kümmert sich um die Fische im Aquarium? Wir geben Ihnen ein paar Tipps, worauf Sie beim Urlaub mit oder ohne Tier achten müssen.

Hunde wollen mit in den Urlaub

Hunde wollen nur ungern von ihrem Rudel, der Familie getrennt werden. Darum sollten Sie bei der Urlaubsplanung abwägen, ob eine Reise zu dem von Ihnen gewünschten Reiseziel dem Tier zumutbar ist. Der Urlaub soll ja für beide, Mensch und Tier, erholsam sein und Freude machen. So gilt es unter anderem frühzeitig ein tierfreundliches Hotel zu finden. Die Umgebung am Urlaubsort sollte auch für Hundespaziergänge geeignet sein und der Vierbeiner sollte das Klima verkraften. Hunde dürfen oft nicht an den Strand. Bergtouren sind nur fitten und gesunden Hunden zuzumuten. Nicht zu unterschätzen sind auch die am Urlaubsort landestypischen Krankheiten und Krankheitserregern.

Dass sie bei der Anreise Autofahrten während der größten Sommerhitze vermeiden, alle zwei Stunden Pausen machen und genugend frisches, gekühltes Wasser inklusive den gewohnten Wasser- und Futternapf für ihren Hund mitnehmen, versteht sich von selbst.

Absolut wichtig ist außerdem eine vom Tierarzt auf das Tier abgestimmte Reiseapotheke.

Katzen bleiben lieber zu Hause

Für die meisten Katzen löst Reisen Stress aus. Sie möchten lieber in der gewohnten Umgebung bleiben. Daher ist hier die Betreuung samt Streicheleinheiten durch Nachbarn oder Bekannte ideal. Damit alles klappt, sollten Sie eine Checkliste für die Betreuungsperson erstellen. Diese weiß dann sofort, wie sie die Katze zu füttern hat, welche Medikamente die Katze wie verabreicht bekommt und vor allem welcher Tierarzt im Notfall verständigt werden muss.

Auch Fische, Ratte & Co. sind zu Hause froh

Für Kleintiere ist die Betreung durch Bekannte oder Nachbarn zu empfehlen. Hier ist allerdings auch darauf zu achten, dass manche Tiere bei Personen, die sie nicht kennen mit Aggression oder Scheu reagieren. Planen Sie daher auch ein frühzeitiges Kennenlernen mit ein. Sachkenntnis der Betreuungsperson ist vor allem bei exotischen Tieren ein Muss.

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