Jahresinflation: Teuerung bekämpfen!

Die Preistreiberei gehört gestoppt, verlangt die AK. „Die Preissteigerungen sind immer noch hoch. Im Jahr 1990 erreichten sie letztmalig das derzeitige Niveau“, sagt AK Präsident Herbert Tumpel angesichts der Jahres-Inflation von 3,3 Prozent.

Energie, Sprit und Essen

„Die Menschen spüren Tag für Tag, wie teuer alles ist. Energie, Sprit, Essen sind Kosten, denen kaum jemand ausweichen kann. Gerade an den hohen Preisen für Mineralölprodukte und Nahrungsmittel haben die weltweiten Spekulationen einen wesentlichen Anteil. Sie treiben die Preise in die Höhe. Das ist ungerecht und muss unterbunden werden.“ Gegen die Inflationsgefahr muss sich die Regierung für Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene einsetzen: Preise kontrollieren, Treibstoffmarkt untersuchen, Spekulanten einen Riegel vorschieben.

Wie teuer alles ist

Die Preise für Mineralölprodukte sind gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 18,1 Prozent gestiegen. So ist etwa der Preis für Diesel um durchschnittlich 20,4 Prozent in die Höhe gegangen, für Heizöl sogar um durchschnittlich 21,4 Prozent. Die Gaspreise sind im Jahresvergleich um 9,1 Prozent gestiegen. Auch die Preise für Nahrungsmittel sind überdurchschnittlich gestiegen (plus 4,2 Prozent). Teuer geworden gegenüber dem Vorjahr ist zum Beispiel Weizenmehl um durchschnittlich 15,3 Prozent und Kaffee, Tee und Kakao um durchschnittlich 18,1 Prozent.

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