Feinstaubproblem Baumaschine

Das Umweltbundesamt hat für die AK die Feinstaubemissionen von Off-road Fahrzeugen in der Bauwirtschaft ermittelt. Die Höhe dieser Abgase sowie die Kosten zur Vermeidung (va Nachrüstung mit Partikelfiltern) finden Sie in der neuen AK Studie zum Downloaden in der Infobox.

Dieselabgase sind krebserregend

Dieselabgase sind gesundheitsschädigend und sogar krebserregend. In „Umweltzonen“ soll daher Feinstaub aus Off-road-Fahrzeugen reduziert werden. Bis dato gab es für Off-roader eine schlechte Datenlage. Die neue AK-Studie zeigt jetzt aber auf: Der Straßenverkehr (Pkw+Lkw) stößt 2900 Tonnen Feinstaub aus, der Off-Road-Bereich 1900 Tonnen. Genau 452 Tonnen entfallen dabei auf Dieselmotoren in der Bauwirtschaft.

Während neue Diesel-Pkw in Österreich durchwegs schon Partikelfilter haben, trifft dies bei Off-roadern nicht zu. Die geltenden Emissionsvorschriften für „Off-Road“-Fahrzeuge sind nicht sehr streng. Zudem sind einzelne Maschinen (zB Radlader) bis zu 30 Jahre in Betrieb. Eine Nachrüstung mit Partikelfilter ist daher besonders sinnvoll.

Partikelfilter für Off-Road-Fahrzeuge!

Viele Baustellen befinden sich in belasteten städtischen Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte. Von Dieselabgasen sind aber auch Arbeitnehmer auf Baustellen betroffen. Vermeidungsmaßnahmen (zB Partikelfilternachrüstung) haben daher hohe Wirkung auf Gesundheit und Umwelt.

Die Kosten für eine Tonne Partikelvermeidung bei Baumaschinen werden in der Studie den Kosten bei Lkw und Pkw gegenübergestellt bzw in Relation zur Bruttowertschöpfung im Bauwesen gesetzt. Die Studie zeigt die Kosteneffizienz bei der Partikelfilternachrüstung in der Bauwirtschaft auf.

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