Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Studium und Beruf fehlen
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„Bei den Vorschlägen bleiben zentrale Interessen der ArbeitnehmerInnen unberücksichtigt“, kritisiert AK Präsident Herbert Tumpel die von einer Expertengruppe des Wissenschaftsministeriums vorgelegten Empfehlungen. Es fehlen Maßnahmen, damit ArbeitnehmerInnen Beruf und Studium besser miteinander vereinbaren können.
Ebenso fehlen Maßnahmen, um eine bessere soziale Durchmischung zu erreichen, vielmehr werden einmal mehr Studiengebühren gefordert. Dieser Forderung erteilt die AK eine klare Absage. Ein klares Nein sagt die AK auch zu weiteren Hürden beim Unizugang, wie sie die ExpertInnen anregen.
Außerdem kritisiert die AK die mangelnde Einbindung der Sozialpartner bei der Erarbeitung des Hochschulplans. Die Hochschulen werden schließlich auch von den ArbeitnehmerInnen finanziert, außerdem geht es um die Berufschancen der künftigen AbsolventInnen. Grundsätzlich begrüßt die AK die Erarbeitung eines mehrjährigen Hochschulplans. Positiv ist außerdem, dass sich die ExpertInnen für den deutlichen Ausbau des Fachhochschulsektors aussprechen. Beides sind langjährige Forderungen der AK.
Forderung
Die AK fordert:
1. Ausbau der berufsbegleitenden Studienangebote und Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Studium und Beruf.
2. Unifinanzierung: Es muss eine fundierte Datenbasis geben, um klären zu können, welchen Finanzbedarf die Universitäten haben.
3. Die berufliche Relevanz von Studien muss berücksichtigt werden. Das könnte durch ein AbsolventInnen-Monitoring geschehen.
4. Abstimmung mit dem Unterrichtsministerium bei der LehrerInnenausbildung.
5. Einbindung der Sozialpartner bei der Erarbeitung des Hochschulplans.
6. Kontinuierlicher Ausbau des FH-Angebots.
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