Ampel für Lebensmittel
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Wie viel Fett ist wirklich drin?
Lebensmittelkennzeichnungen geben oft keine klare Auskunft darüber, wie viel Fett, Zucker oder Salz im Produkt enthalten ist.
Für alle, die ihre Ernährung besser planen wollen, bietet die AK einen
Dieser Durchblick hilft mehr als jede Abnehmpille und ist zudem kostenlos. Grundsätzlich verlangt die AK von der EU eine klare, verpflichtende und konsumentenfreundliche Regelung der Lebensmittelkennzeichnung.
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Ampelrechner nun auch am Handy und iPhone
Inzwischen bietet die AK den Ernährungsampelrechner auch am Handy an. Der AK Ampelrechner kann als iPhone-Applikation bei iTunes oder App Store heruntergeladen werden. Für Handys, die Java-Script unterstützen, gibt es eine passende Version unter mobiler.ampelrechner.at. Wer gesundheitsbewusst einkaufen und essen möchte, kann nun dieses kostenlose AK Service jederzeit nutzen.
Mangelhafte Nährwertkennzeichnung
Der Rechner kann nur umrechnen, was auf der Lebensmittelverpackung angegeben ist. Vielfach fehlen die Hinweise auf die Mengen an Kalorien, Fett, Zucker und Salz in einem Lebensmittel. Die Nährwertkennzeichnung ist nämlich freiwillig.
Daher verlangt die AK schon lange eine verpflichtende Nährwertkennzeichnung und hat mit der „Ernährungsampel“ ein neues System vorgestellt, das von vielen Verbraucherschutz-Organisationen in der EU befürwortet, von der Lebensmittel-Wirtschaft allerdings abgelehnt wird.
Tipp
Tipps für bewusste Ernährung
Eine Ernährungsumstellung mit Fokus auf stärkereiche Lebensmittel (Nudeln, Reis, Brot, Kartoffeln, Getreideprodukte) sowie mehr Gemüse und Obst sind das Erfolgsrezept. Hungern ist passé. Gut sind mehrere kleinere Mahlzeiten statt der üblichen Hauptmahlzeiten. Auf keinen Fall sollte man das Frühstück auslassen, das schützt vor Heißhungerattacken.
Dreimal pro Woche Fleisch- oder Wurstprodukte sind genug, und da besser Schinken als Salami. Anstatt Fleisch zu frittieren, sollte man es grillen oder in Folie im Rohr zubereiten.
Saucen kann man auch mit Buttermilch binden statt mit Schlagobers. Gedünsteter Fisch ist gesund, und besonders in der kalten Jahreszeit machen heiße Suppen am besten satt. Den Durst sollte man mit Wasser oder ungesüßtem Tee löschen, bei Süßigkeiten den Konsum in Maßen halten und mehr Bewegung machen - Stiegensteigen statt Liftfahren bringts bereits.
Das alles Step by Step, nicht schlagartig, erhöht die Erfolgsschancen. Ziele müssen realistisch sein. Ein halbes Kilo Gewichtsverlust pro Woche macht Sinn. Viel mehr Schwund an Fettgewebe pro Woche ist physiologisch auch gar nicht möglich.
Auch andere einzubinden in das Vorhaben, leichter leben zu wollen, erhöht die Chancen und nebenbei auch die eigene Motivation. Und: Etappensiege gehören gefeiert. Wenn man ein Kilo verloren und eine neue Ernährungsgewohnheit erlernt hat, ist es Zeit für eine Belohnung mit einem tollen Sushi-Essen oder einem Filmabend mit Freunden statt dem Megapopcorn vom Kinobuffet.
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