7.12.2012
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Pendlerpauschale: „Wichtiger Schritt, der PendlerInnen hilft“

Einen Ausgleich der enormen Teuerung bei den Kosten für den Arbeitsweg, eine Regelung, die allen ArbeitnehmerInnen – gerade jenen mit niedrigen Einkommen und auch Teilzeitbeschäftigten - etwas bringt, und eine stärkere Förderung des öffentlichen Verkehrs – das sind die Eckpunkte, die die AK für eine Reform des Pendlerpauschales gefordert hat. Die von den Regierungsparteien verhandelte Reform erfüllt einige dieser Eckpunkte, erklären die AK Expertinnen, „und ist ein wichtiger Schritt, der den Pendlerinnen und Pendlern hilft.“

Schade ist, dass der Freibetrag nicht komplett in einen Absetzbetrag umgewandelt wird. Das wäre aus unserer Sicht die bessere Lösung gewesen. Mit dem von der Regierung verhandelten kilometerabhängigen Fixbetrag wird den PendlerInnen aber eine zusätzliche Stütze gegeben, die unabhängig von Einkommen für alle gleich wirkt, sagen AK-ExpertInnen zum Kilometergeld, das künftig in Höhe von zwei Euro pro Kilometer pro Jahr und zusätzlich zum bisherigen Freibetrag ausbezahlt werden soll.

Weitere Verbesserungen für die ArbeitnehmerInnen ergeben sich vor allem daraus, dass auch Teilzeitbeschäftigte anteilig Anspruch auf das Pendlerpauschale haben sollen. Die Negativsteuer soll um 150 Euro pro Person erhöht werden. Insgesamt erhalten ArbeitnehmerInnen, die so wenig verdienen, dass sie keine Lohnsteuer zahlen dadurch je 400 Euro pro Jahr. 

TIPP

Als besonders positiv bezeichnen die AK-ExpertInnen die Erfüllung einer langjährigen AK-Forderung zum „Jobticket“. Das steuerfreie Jobticket soll auch für jene ArbeitnehmerInnen gelten, die keinen Anspruch auf das Pendlerpauschale haben. Das bedeutet, wenn Unternehmen die Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel zahlen, sind diese für die Beschäftigten lohnsteuerfrei. Das gilt jetzt auch für den innerstädtischen Verkehr und fördert den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel.

Grundsätzlich ist es erfreulich, dass langjährige Forderungen der AK wie das Pendlerpauschale auch für Teilzeitbeschäftigte zugänglich zu machen, ein Jobticket für alle und eine deutliche Erhöhung der Negativsteuer nun umgesetzt werden. 

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